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Haartransplantation

Für die Haartransplantation wurde, insbesondere für die Männer, eine Technik der Haartransplantation mittels Mini- und Mikrospänen entwickelt. Mittels dieser Technik kann entweder der schütter werdende Haarwuchs verdichtet werden oder kann der Haarwuchs in einigen Phasen, mit einem bestimmten zeitlichen Abstand, erneuert werden. Es werden aus dem Genick entnommene Haarstecklinge benutzt. Die Minispäne enthalten 3-8 Haarfollikule, die Mikrospäne enthalten 1-2 Haarstecklinge. Diese werden dann in die vorbereiteten Einstiche auf dem betroffenen Kopfhautteil eingebettet. Die Verbände müssen 2-5 Tage getragen werden, an der Stelle der Stecklingseinbettung entstehen kleine Grinden, die nach einiger Zeit abfallen und erst in 3-6 Monaten kann das Wachsen der übertragenen Haarfollikule beobachtet werden.
Die Operation wird bei Lokalanästhesie oder, nach Patientenwunsch, bei Gesamtanästhesie durchgeführt. Es handelt sich gewöhnlich um eine lange, einige Stunden dauernde Leistung. Es muss auf eine Anschwellung an der Stelle der Transplantation aufmerksam gemacht werden, die sich bis in das Gebiet der Augen verschieben kann und die Resorption dauert dann einige Tage. Der übliche Erfolg der Operation bewegt sich rund um 70-80 % der eingeheilten Stecklinge.